Omiš - Erlebnis im Piratenversteck
Überragt von der Burgruine Mirabella befindet sich die kleine mitteldalmatische Stadt Omiš zwischen Split und Makarska in Kroatien. Im Mittelalter als Piratenunterschlupf berüchtigt, bietet Omiš heute neben einer sehenswerten Landschaft viele der in Kroatien seltenen Sandstrände, kristallblaues Meer und zahlreiche Möglichkeiten Wassersport auszuüben. Wer seinen Urlaub noch aktiver gestalten will, kann an den Mosor-Bergen bei Omiš klettern und wandern oder mit anderen Raftingbegeisterten den Fluss Cetina herunter rasen, der sich durch einen tiefen Canyon windet.
Nationalpark der Plitvicer Seen Kroatien
182km
- HR - 53231 Plitvicka Jezera Kroatien
Telefon: (053) 751 015
Fax: (053) 751 001
E-Mail: info@np-plitvicka-jezera.hr
Internetsite: http://www.np-plitvice.com
Der schöne Nationalpark mit 16 treppenartig angelegten Seen und bewaldeten Bergen gehört zum Weltkulturerbe der UNESCO.
Öffnungszeiten:
Mit der Eintrittskarte zum Park kann man die verschiedenen Verkehrsmittel des Parks kostenlos nutzen: Die kleine " Bahn " (dabei handelt es sich eigentlich um eine elektrischen Bus) führt zu den Seen. Zur Überfahr über den Kozjak-See gibt es ein Motorboot. Sie können Ihren Ausflug jedoch ganz individuell gestalten. Es werden verschiedene Touren angeboten, die Sie beliebig kombinieren können. Wenn Sie müde sind, bietet sich eine Fahrt mit der " kleinen Bahn " an. Für eine komplette Besichtigung des Parks brauchen Sie 6 bis 8 Std.
Tarife:
95 Kuna, Kinder: 55 Kuna.
Kommentare:
Die sechzehn Plitvice-Seen sind durch natürliche Barrieren aus Travertin und Tuffstein voneinander getrennt und lassen sich in zwei Gebiete einteilen: Die sechs oberen Seen (Gornja jezera) haben sich in Dolomit eingegraben, was die sanfte und bewaldete Landschaft erklärt (Höhenunterschied von 102 m). Und die sechs unteren Seen (Donja Jezera) sind im Kalkgestein eingebettet.
weitere Info's bei http://www.villa-malu.com
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Anbei noch ein SUPER! Bericht bei Spiegel online:
http://www.spiegel.de/reise/europa/0,1518,536005,00.html
WINNETOUS HEIMAT
Der Schatz der Plitvicer Seen
Friedlich schimmert die Sonne durch die Baumwipfel, Fischschwärme durchziehen die glasklaren Bäche, ein Wasserfall stürzt in die Tiefe. Der Nationalpark Plitvicer Seen fasziniert Besucher mit erhebenden Naturerlebnissen. Einst diente er als Drehort für "Winnetou"-Filme.
Wer hätte gedacht, dass das Paradies mitten in Kroatien liegt, nur ein paar Autostunden weit weg von München und fast in Steinwurfweite zur Sonnenküste der istrischen Adria.
Das Wasser der Plitvicer Seen und Bäche ist glasklar und schimmert türkis im Sonnenlicht. Dichte Fischschwärme treiben am Ufer entlang und beäugen die Spaziergänger neugierig. Der schmale Weg aus Holzplanken überbrückt eine Engstelle. Links stürzt das Wasser anderthalb Meter tief in einen anderen See. Eine prächtige Forelle schwebt scheinbar mühe- und schwerelos in der sprudelnden Strömung und schaut hoch. Geduldig hält sie stille, bis der Fotograf sein Bild im Kasten hat und dreht erst dann ab.
Der Plankenweg führt weiter um kleine und größere Seen herum, überkreuzt Bäche und Teiche und verläuft meistens in den tiefen Schatten, die die saftig grünen Laubbäume werfen. Dann beschreibt er eine weite Kurve, nun wieder am Wasserrand entlang, dann für ein kurzes Stück in die Kühle des Waldes hinein, bevor er sich erneut an den Rand eines weiteren Sees schmiegt.
Ein kleines Schiff gleitet, unter Wasser von schweren Ketten gezogen, geräuschlos über den spiegelglatten See und transportiert Wanderer von einem Ufer zum anderen. Dieses kleine Passagierschiff und seine zwei oder drei Geschwister sind die einzigen Wasserfahrzeuge, die auf den insgesamt 16 Plitvicer Seen verkehren dürfen.
Wassersport ist ebenso verboten wie Baden und Schwimmen. Auch Autos sind aus dem riesigen Naturschutzgebiet im Herzen Kroatiens strikt verbannt, nur die Busse, die die Besucher von den Parkplätzen am Rande des Nationalparks zu den Seen transportieren, dürfen hier auf genau vorgeschriebenen Routen verkehren.
Donnerndes Getöse am Ende der Treppen
In einem Wald führen endlos lange Treppen hoch. Höher und höher hinauf bis in die bewaldeten Hügel, die den Nationalpark Plitvice bilden. Die Höhenunterschiede sind beachtlich - 912 Meter sind es vom tiefsten zum höchsten Punkt des Nationalparks.
Der Mühe Lohn allerdings ist spektakulär: Mit dumpfem Grollen kündigt sich am Ende der Treppen der Veliki Slap an, ein atemberaubender Wasserfall, der sich mit donnerndem Getöse vorbei an tiefen Höhlen im weißen Karstgestein 78 Meter in die Tiefe stürzt. Der Blick vom Rand des Wasserfalls hinunter in den Talgrund, über den die Gischt einen Schleier aus feinem Dunst legt, ist schwindelerregend. Und das ist nur einer von mehreren mächtigen Wasserfällen. Beinahe ebenso spektakulär, wenn auch mit 25 Metern Gefälle erheblich kleiner, ist der Galova ki buk.
Die atemberaubende Schönheit der Seen und des Karsts weckt Erinnerungen an Jugendtage in einem schummrigen Vorstadtkino; an Winnetou, Old Shatterhand und Nscho-tschi, die bildschöne Schwester des edlen Apachenhäuptlings. Die Erinnerung trügt nicht, denn an den Plitvicer Seen wurden in der Tat Szenen von Winnetou I (mit Marie Versini als Nscho-tschi) und große Teile von Winnetou II und III (mit Pierre Brice als Winnetou und Lex Barker als Old Shatterhand) gefilmt. Auch der Schatz im Silbersee war in Wahrheit in einem Plitvicer See versunken. Umso erstaunlicher, dass trotzdem nur relativ wenige deutsche Touristen den Weg in den Nationalpark finden.
Es sind hauptsächlich Italiener, die mal eben über die Grenze huschen, auch viele Engländer, Österreicher, Slowenen, Tschechen oder Serben, die sich die wilde und doch so harmonische Szenerie erwandern. Bis zu zehntausend Touristen können es an einem Sommerwochenende sein, die sich in dem Gelände verlieren. Und rund 700.000 zieht es im Jahresdurchschnitt in den Nationalpark, den die Unesco 1979 zum Weltnaturerbe erklärt hat. Eine Zahl, auf die die Verwaltung stolz ist.
Lebensraum von Bär, Wolf und Luchs
Im Plitvicer Seenland treffen - bedingt durch die großen Höhenunterschiede - verschiedene Klimazonen aufeinander. Von beinahe mediterran in den Niederungen bis zu gemäßigtem Gebirgsklima im überwiegenden Teil des Areals reicht das Spektrum. Die besonderen klimatischen Bedingungen begünstigen eine pflanzliche und tierische Artenvielfalt, die in Europa weitgehend einzigartig ist.
Wer viel Glück hat, kann Braunbären in der Ferne im Gehölz verschwinden sehen, Wölfe heulen hören oder gar Spuren von Luchsen entdecken. Eine direkte Begegnung mit dem scheuen Raubwild freilich muss niemand fürchten; Bär, Wolf und Luchs halten sich lieber fern von den störenden Zweibeinern.
Ziel für Touristen und Sportler
Herumgesprochen haben sich die Reize der Plitvicer Seen mittlerweile auch unter Sportlern. So treffen sich hier zum Beispiel Ende Mai Orientierungsläufer aus ganz Europa zu einem Wettkampf. Sie werden sich das Gelände nicht nur mit den Scharen von Ein-Tages-Touristen teilen müssen, sondern auch mit jenen Wandervögeln und Naturfreunden, die sich und ihre Familien gleich für zwei oder drei Wochen in einer der vielen Ferienwohnungen, in den Pensionen oder Hotels rund um den Nationalpark eingenistet haben.
Die genießen das Beste gleich mehrerer Welten: die naturbelassene Wunderwelt des Nationalparks, das angenehme Klima, aber auch die Möglichkeit, mal eben in die Städte und Badeorte an der kroatischen und slowenischen Adriaküste einen Abstecher machen zu können. Die uralte Stadt Zadar zum Beispiel, die schon lange vor dem Aufstieg Roms zur Vormacht auf dem Balkan eine bedeutende Metropole der antiken Welt hatte, ist nur eine knappe Autostunde entfernt und durchaus mehrere Tagesausflüge wert.
Die Winter können empfindlich kalt sein im Plitvicer Naturreservat. Dann überziehen dünne Eisschichten die Seen, und die Schneedecke reicht bis tief in die Niederungen ab. Doch schon im Frühjahr, sobald das erste Laub auf den Bäumen erscheint, öffnet sich das Paradies wieder in seinem ganzen Liebreiz. Der Öffnung sind allerdings ganzjährig Grenzen gesetzt: Von 20 Uhr bis 8 Uhr gehört der Park ganz allein seinen tierischen Bewohnern.
Link: http://www.spiegel.de/reise/europa/0,1518,536005,00.html
Mala Paklenica Starigrad Paklenica Kroatien
95km
- HR - 23244 Starigrad Paklenica Kroatien
Die Mala Paklenica-Schlucht ist weniger beeindruckend als die Velika-Schlucht. Sie ist aber schwieriger zu durchqueren und deshalb auch weniger frequentiert.
Öffnungszeiten:
Zugang von der Hauptstraße, 3 km östlich vom Parkeingang, in Richtung Zadar. Schwere Wanderung.
Kommentare:
In der Mala Paklenica-Schlucht in Starigrad Paklenica Kroatien, die im Vergleich zur Velika-Schlucht weniger beeindruckend und weniger frequentiert ist, fließt ein Wildbach, dessen Ufer mit Macchia-Pflanzen bewachsen ist. Außer im Sommer sind die Felsen rutschig und machen die Schlucht unbegehbar. Deshalb ist sie naturbelassener und wird von großen Gänsegeiern bewohnt, die ihre Nester in für den Menschen unzugänglichen Felsen bauen.
weitere Info's bei http://www.villa-malu.com
Velebit und Küstenstraße bei Starigrad Paklenica Kroatien
- HR - 23244 Starigrad Paklenica Kroatien
Ein kurvenreicher Weg in Richtung Rijeka bietet herrliche Aussichtspunkte auf die naturbelassene Küste.
Kommentare:
Die karge und beeindruckende Gebirgsküste führt über Karlobag und Senj nach Rijeka. An dieser Küste gibt es zwar keine Strände (man kann gerade mal sportlich vom Felsen ins Wasser springen), aber atemberaubende Panoramablicke.
Link: http://www.online-artikel.de/article/insel-korcula-in-kroatien-16459-1.html
Die Insel Korcula in Kroatien ist Teil des adriatischen Archipels und zählt als sechstgrößtes Atoll der Adria zu einer der besonderen Urlaubsinseln des Landes. Korcula liegt in geringer Entfernung zur Halbinsel Pelješac und beherbergt auf einer Fläche von 270 km² circa 18.000 Einwohner. Die Insel ist gekennzeichnet durch eine Vielzahl von Archipelen, Buchten und einer üppigen Vegetation. Neben dem Tourismus zählen der Schiffbau, der Fischfang und die Olivenzucht zu den wirtschaftlichen Stützen der Insel. Die Region ist gekennzeichnet durch lange, warme Sommer und wilde Winter.
Zentrale Anlaufstelle der Insel Korcula ist die gleichnamige Hauptstadt des Atolls. Die Altstadt Korculas zählt zu einer der besterhaltensten mittelalterlichen Stadtkernen des mediterranen Raumes. Sehenswert ist die Markus Kathedrale mit dem weltberühmten Altarbild Tinorettos. Über die Kultur und Geschichte der Stadt berichtet das Stadtmuseum. Zu den Exponaten zählen Stücke aus dem Schiffsbau, der Bildhauerei und Malerei. Im Kontrast zu der im Stil der Renaissance und Gotik gehaltenen Markus Kathedrale steht die Kirche Svih Svetih. Die Barockkirche aus dem 18. Jahrhundert beherbergt neben vielen sakralen Gemälden eine Hozpieta.
Ein weiterer interessanter Ort der Insel ist das 45 Kilometer westlich der Hauptstadt gelegene Hafenstädtchen Vela Luka. Hier fand man archäologische Überreste aus der jüngeren Steinzeit. Auf den vorgelagerten Insel floriert der Fischfang. Vela Luka zählt zum bedeutendsten Fremdenverkehrzentrum der Insel und besticht durch landschaftliche Schönheit und der zentralen Lage zu anderen Sehenswürdigkeiten. Im Inneren der Insel, circa 7 Kilometer südlich von Vela Luka liegt das Städtchen Blato, welches von der bedeutendsten Agrarfläche der Insel umgeben ist. Bereits früh rief die urbane Landschaft Bewunderung bei Schriftstellern hervor, die auf der kroatischen Insel verweilten. Besonders malerisch ist die Lindenallee, welche quer durch den Ort verläuft und speziell im Sommer die Stadt in ein sanftes Grün taucht. Unweit von der Stadt entfernt befinden sich malerische Buchten und idyllische Strände.
Beschaulich und verträumt ist das kleine Fischerdorf Lumbarda, welches sich im östlichen Teil der Insel Korcula befindet. Das Dorf liegt in einer kleinen Bucht die von Bergen und Weinbergen umgeben ist. Ein Wanderpfad führt durch die lauschigsten Ecken des Ortes und zu den Badestränden der Region. Die Legende besagt, dass der berühmte Weltenbummler Marco Polo auf Korcula geboren wurde. Eines der alten Stadthäuser, angeblich das Geburtshaus des venezianischen Kaufmannes, dient als Museum und berichtet über das Leben des Weltreisenden, während die Wissenschaftler noch darüber diskutieren, ob Marco Polo Venezianer, Dalmatiner oder beides gewesen ist.
Ein nicht zu verpassendes Highlight der Insel ist der Säbeltanz Mereska. Ursprünglich als ritterliches Spiel im gesamten Mittelmeerraum verbreitet, finden Vorführungen dieser Art heutzutage nur noch auf der Insel Korcula statt. Dargestellt wird die militärische Auseinandersetzung zweier Könige, welche um die Liebe einer schönen Maid kämpfen. Begleitet wird der Tanz maurischen Ursprungs von einem Orchester.
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